Die ästhetische Hautstraffung mit PLASMAGE® ist eine nicht-chirurgische Behandlung, bei der Plasmaenergie gezielt auf die Hautoberfläche einwirkt. Durch die thermische Wirkung entstehen kontrollierte oberflächliche Gewebeveränderungen.
Auch bei fachgerechter Durchführung können Nebenwirkungen und Komplikationen nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Häufige und vorübergehende Nebenwirkungen:
Nach der Behandlung können Rötungen, Schwellungen, Brennen, Spannungsgefühle, Druckempfindlichkeit und kleine Krusten auftreten.
Insbesondere im empfindlichen Augenbereich können ausgeprägtere Schwellungen entstehen. Die Krusten lösen sich normalerweise im Verlauf der Wundheilung von selbst.
Mögliche Komplikationen:
- Oberflächliche oder tiefere Verbrennungen
- Verzögerte Wundheilung und Infektionen
- Hyperpigmentierungen (dunkle Hautverfärbungen)
- Hypopigmentierungen (helle Hautverfärbungen)
- Narbenbildung, insbesondere bei entsprechender Veranlagung
- Länger anhaltende Rötungen und Hautreizungen
- Unregelmässige Hautoberflächen oder asymmetrische Ergebnisse
- Unzureichende oder ausbleibende Straffungswirkung
- Allergische Reaktionen auf verwendete Pflegeprodukte oder Lokalanästhetika
Besondere Risiken bei Behandlungen im Augenbereich:
Bei einer Plasma-Lidstraffung bestehen zusätzliche Risiken durch die Nähe zum Auge. Dazu gehören Reizungen, ausgeprägte Schwellungen, thermische Verletzungen der Augenlider sowie bei unzureichendem Schutz auch Hornhautverletzungen und andere Augenschäden.
In seltenen Fällen können narbige Veränderungen, eine unerwünschte Lidstellung oder Beeinträchtigungen des vollständigen Lidschlusses auftreten.
Wichtige Hinweise vor der Behandlung:
Vor jeder Behandlung erfolgen eine individuelle ärztliche Beurteilung, Anamnese und Aufklärung.
Bei aktiven Hautinfektionen, offenen Wunden, entzündlichen Hauterkrankungen oder relevanten Wundheilungsstörungen kann die Behandlung ungeeignet sein.
Besondere Vorsicht ist bei dunkleren Hauttypen, Neigung zu Pigmentstörungen, Keloidbildung, bestimmten Medikamenten und kürzlich erfolgter intensiver UV-Exposition erforderlich.
Schwangerschaft, Stillzeit sowie bestehende Augenerkrankungen müssen vor einer Behandlung berücksichtigt werden.
Nach der Behandlung:
- Die behandelten Hautstellen sauber und trocken beziehungsweise entsprechend den ärztlichen Pflegeanweisungen halten
- Entstehende Krusten nicht abkratzen oder mechanisch entfernen
- Direkte Sonneneinstrahlung und Solarium während der Heilungsphase vermeiden
- Nach ausreichendem Wundverschluss konsequent einen geeigneten Sonnenschutz verwenden
- Auf reizende Kosmetikprodukte, Peelings und andere belastende Hautbehandlungen bis zur Abheilung verzichten
- Sauna, Schwimmbad und intensive Wärmebelastung während der anfänglichen Heilungsphase vermeiden
- Vereinbarte Nachkontrollen einhalten
Bei zunehmenden Schmerzen, starken Schwellungen, eitrigen Veränderungen oder Fieber ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
Bei Augenschmerzen, Sehstörungen oder ausgeprägter Lichtempfindlichkeit ist unverzüglich eine augenärztliche Notfalluntersuchung notwendig.
Ergebnisse und Heilungsverlauf:
Die Hautheilung und die weitere Gewebeveränderung entwickeln sich über mehrere Wochen bis Monate.
Das Ergebnis hängt unter anderem von Hautqualität, Hautelastizität, Alter, Behandlungsregion und individuellen Heilungsprozessen ab.
Bei stärker ausgeprägtem Hautüberschuss kann eine chirurgische Lidstraffung geeigneter sein.
Mehrere Behandlungssitzungen können erforderlich sein. Eine vollständige Hautstraffung, Symmetrie oder ein bestimmtes ästhetisches Ergebnis kann nicht garantiert werden.